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Liebe Freunde der Evangelischen Gemeinde Kehlhof

Und es geschah, als Achsa herbeikam, da trieb sie ihren Mann an, von ihrem Vater ein Feld zu fordern.
Josua 15,18b

Achsa macht etwas Ungewöhnliches. Sie bittet als Tochter ihren Vater Kaleb um besseres Land mit einer Wasserquelle. Das war sehr ungewöhnlich. Kaleb nimmt sich der Bitte an und gibt viel mehr, als sie erbeten hat, die oberen und unteren Quellen. Was im Bibeltext auffällt, ist das starke Engagement von Achsa. Sie hat ihren Mann angetrieben. Sie ist aktiv. Eindrücklich ist, dass sie etwas Besseres gefordert hat. Weshalb hat sie dies getan? Sie dachte an die Zukunft ihrer Familie. Das Resultat war ein Segen. Sie hat für ihre Familie ein gutes, fruchtbares Land als Erbe gesichert. Die Bitte von Achsa hatte grosse Auswirkungen auf ihr Leben, das Leben ihrer Familie und ihrer Nachkommen.

Was lehrt diese Geschichte? Es lohnt sich, aktiv zu sein, und zukunftsorientiert zu handeln. Schon bald werden wir als Gemeinde unser Jubiläum feiern. Dies ist nur möglich, weil unsere Kirchengründer darauf vertrauten, dass Gott seine Gemeinde auch im Thurgau baut. So entstand Stück für Stück das heutige Grundstück unserer Gemeinde. Gut ist, unsere Geschichte geht weiter. Es geht immer wieder darum, mutige Schritte im Vertrauen auf den Allmächtigen zu wagen. Diese Schritte sind zukunftsorientiert. Heutige Entscheide sollen dazu dienen, dass kommende Generationen in unserer Gemeinde Jesus Christus nachfolgen und Frauen und Männer aus unserer Region zum lebendigen Glauben an Jesus Christus finden. Dies ist alles nicht machbar und planbar. Was tun? Handeln und Beten. Das Gebet hat Auswirkungen, auf unser eigenes Leben, das unserer Familie, Kinder und Nachkommen. Jesus will uns mehr geben, als wir von ihm bitten. Zum Gebet braucht es weiter mutige Taten, vielleicht auch ein wenig Unverschämtheit, wie dies Achsa uns vorbildlich gezeigt hat.

Viele Grüsse aus dem Kehlhof, mutige Gebete und Gottes Nähe wünscht euch
Stephan

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