Liebe Freunde der Evangelischen Gemeinde Kehlhof
Zum Abschied schenke ich euch Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden. Ich gebe euch nicht den Frieden, wie ihn diese Welt gibt. Lasst euch im Herzen keine Angst machen und lasst euch nicht entmutigen.
Johannes 14,27
Wir befinden uns in einer ereignisreichen geopolitischen Lage: Seit Samstag herrscht Krieg im Nahen Osten. Schon wieder ein neuer Konfliktherd, schon wieder neue Herausforderungen. Fragen stellen sich: «Wann herrscht endlich Friede auf Erden? Wann kommt endlich eine ruhige, angenehme Zeit? Wann haben wir unsere Ruhe? Wann habe ich endlich meine Ruhe?»
Ich frage weiter: «Woher kommen diese Dinge? Woher kommen die menschlichen Impulse, die all diese destruktiven Verhaltensweisen antreiben?» Sie kommen aus Herzen, denen der Friede Jesu Christi, die Freude Jesu Christi und der Glaube Jesu Christi fehlen. Doch wo dieser Friede, diese Freude und dieser Glaube Raum gewinnen, werden destruktive Muster überwunden.
Wer die Bibel liest, erkennt: Nur Jesus Christus kann echten Frieden schenken. Friede ist wahrlich ein Gottesgeschenk. Es ist Gottes Friede. Jesus Christus sagt: «Ich teile meinen Frieden mit euch. Ich bringe euch in meinen Frieden.»
Der Friede Gottes ist nicht einfach ein Gefühl, das kommt und geht. Er ist eine Wirklichkeit, die unser Denken, Reden und Handeln prägt. Doch wie wird dieser Friede praktisch erfahrbar?
Erstens: Der Friede Gottes beginnt im persönlichen Vertrauen. Wer seine Sorgen im Gebet vor Jesus bringt, erlebt, wie Angst an Kraft verliert. Gottes Friede wächst dort, wo wir bewusst unsere Kontrolle loslassen und Gott zutrauen, Herr der Lage zu sein.
Zweitens: Der Friede Gottes zeigt sich in Versöhnungsbereitschaft. Frieden bleibt nicht Theorie. Er wird konkret, wenn wir Schritte aufeinander zugehen, Missverständnisse klären, vergeben und neu anfangen. So wird Gottes Friede sichtbar – in unseren Familien, in der Gemeinde, am Arbeitsplatz.
Drittens: Der Friede Gottes schenkt innere Stabilität. Die Umstände mögen stürmisch sein – doch Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Wer in ihm verwurzelt ist, findet Halt, selbst wenn äussere Sicherheiten wegbrechen.
Und viertens: Der Friede Gottes will weitergegeben werden.
Einige unserer Anlässe in den nächsten Wochen sind:
– Gemeindeversammlung (GV): Am 19. März kommen wir als Gemeinde zusammen, um gemeinsam auf dem Weg zu bleiben, den
Gott mit uns geht.
– «Future Makers» Erziehungsseminar (2. Teil) mit Doris und Andreas Bürki am 21. März.
– Ostergottesdienst am 5. April mit Projektchor unter der Leitung von Paul Steiner: Gemeinsam feiern wir die Auferstehung Jesu Christi – die Grundlage unseres Friedens.
– Kinderwoche (KIWO) vom 14.–17. April: Kinder dürfen auf kreative und lebensnahe Weise Gottes Liebe und seinen Frieden entdecken.
Für all dies setzen wir uns als lokale Gemeinde ein. Auch unser Gemeindeprojekt «42 Tage – Leben für meine Freunde», die KIWO und das «Musical 2026» dienen dazu, dass Menschen den Frieden Gottes persönlich erfahren.
In Jesus Christus verbunden – Friede herrscht!
Stephan
